Lagen

Forster Weinlagen Forster Kirchenstück Forster Jesuitengarten Forster Freundstück Forster  Ungeheuer Forster Pechstein Forster Elster Forster Musenhang Forster Stift Forster Stift Forster Bischofsgarten

Forster Kirchenstück

Durch die Ortsrandlage erhält das Kirchenstück eine klimatische Sonderstellung.

Der Boden besteht aus Buntsandsteingeröll, mit Kalksteingeröll, sandigem Lehm und Basalt.

Angebaut wird hier nur die Rieslingrebe. Die vielschichtigen Weine zeigen ein wahres Potpourri an Aromen, sind sehr saftig, mineralisch und langlebig.

Die Lage umfasst 3,67 ha und liegt direkt hinter der Forster Kirche.

Forster Jesuitengarten

Der Boden besteht aus Sandsteingeröll, sandigem Lehm und Basalt. Die dichten Lehm- und Sandschichten sorgen für optimalen Wasserhaushalt und Mineralstoffaufnahme.

Die Rieslinge sind hochfein, elegant und zeichnen sich durch ein harmonisches Spiel von Frucht und Mineralität aus.

Die Lage umfasst 7 ha und war früher im Besitz verschiedener Jesuitenklöster.

Forster Freundstück

Der Name hat seinen Ursprung im Begriff "Am Frienacker" aus dem Jahre 1460.

Der Boden besteht aus Buntsandsteingeröll, stellenweise mit Kalksteingeröll durchsetzt. Die Rieslingtrauben reifen auf Grund des besonderen Kleinklimas in dieser Lage außerordentlich gut aus. Sie zeigen stets gute Struktur, Säure und Mineralität.

Die Lage umfasst 3,5 ha.

Forster Ungeheuer

Der weithin bekannte Name ist auf einen Begriff aus dem Jahre 1460 "Ungehuwer" zurückzuführen.

Der Boden besteht aus Buntsandstein, vermischt mit Kalksandsteingeröll und Basalt.

Die vor Westwinden geschützte Lage in der Hangmitte bewirkt einen Reifevorsprung, was zur optimalen Traubenreife führt.

Angebaut werden hier in der Regel Riesling und Scheurebe. Die Weine sind feinfruchtig bei hervorragender Mineralität und enormer Fülle.

Die Lage umfasst 29 ha.

Forster Pechstein

Der Name leitet sich vom hohen Basaltanteil des Bodens ab.

Durch die Charakteristika von Boden und Kleinklima erhalten die im Pechstein gewachsenen Rieslingweine eine außerordentliche Mineralität.

Die Weine probieren sich filigran und finessenreich, wirken schlank und lang anhaltend. Die Aromen erinnern an Zitrusfrucht, Feuerstein.

Die Lage umfasst 15 ha.

Forster Elster

Der Name leitet sich von einer Besiedlungszeichnung ab, er hat nichts mit der Elster (Vogel) zu tun.

Der Boden besteht aus Buntsandsteingeröll und tonigem Sand. Dies führt zu fruchtigen Weinen mit harmonischer runder Säure.

Insbesondere werden Riesling und Spätburgunder angebaut.

Die Lage umfasst 8 ha.

Forster Musenhang

Eine Herleitung des Namens von "Musehelde" (Maushöhle in Deidesheim) wird vermutet.

Der Boden besteht aus lehmigem Sand und Kalksteingeröll.

Die Weine sind zumeist schlank im Typ, wirken mineralisch, rassig und sind extraktreich. Wir finden hier den Riesling, Weißburgunder und Gewürztraminer.

Die Trauben genießen eine lange Reifephase, zeigen wenig Fäulnisneigung.

Die Lage umfasst 8,6 ha.

Forster Stift

Der Name ist auf das St. Guido-Stift aus Speyer aus dem Jahre 1231 zurückzuführen.

Der Boden besteht aus lehmigem Sand und sandigem Lehm.

In dieser Lage werden Riesling, Weißburgunder, Silvaner, Gewürztraminer, Spätburgunder und Dornfelder angebaut. Die Weine zeigen sich duftig und blumig.

Die Lage umfasst 56 ha.

Forster Bischofsgarten

Der Name ist angelehnt an den ehemaligen Weinbergsbesitz des Speyerer Fürstbischofs in Forst.

Der Boden besteht aus Sand und lehmigem Sand.

Angebaut werden Riesling, Weißburgunder, Dornfelder, Spätburgunder und Portugieser. Die roten Rebsorten erreichen auf den leichten Böden eine gute Reife und Farbausprägung.

Die Lage umfasst 43 ha.